Dateien und Aufnahme
Was du hineingeben kannst, wie die Quellen gelesen werden, und wie du später nachlieferst.
Eine Analyse beginnt mit Dateien, nicht mit einem Formular. Alles, was den Prozess zeigt, kommt zusammen in eine Ablage: eine Bildschirmaufnahme, PDFs, Fotos und Screenshots, Textdateien. Das Modell liest sie gemeinsam und schreibt daraus eine Dokumentation.
Was hinein kann
| Quelle | Formate und Rolle |
|---|---|
| Bildschirmaufnahme | Video (u. a. WebM, MP4) — hochgeladen oder direkt in TracAI aufgenommen. Es zeigt den Ist-Ablauf und liefert die Zeitachse: die stärkste Evidenz. Mehrere Aufnahmen zu einem Prozess kannst du zusammen hineinziehen; die längste stellt die Uhr, die übrigen zählen als Beobachtung ohne Zeitstempel. |
| Dokumente | PDF. Arbeitsanweisungen, Handbücher, exportierte Boards. |
| Bilder | PNG, JPEG, WebP, HEIC. Screenshots von Masken, Fotos von Whiteboards. |
| Text | TXT, Markdown, CSV, HTML. Notizen, Checklisten, Exporte. |
| Excel | XLSX. Wird beim Hochladen je Tabellenblatt in Tabellentext umgewandelt — Blattnamen, Spaltenbuchstaben und Zeilennummern bleiben erhalten. |
| Audio | MP3, M4A, WAV, AAC. Mitschnitte von Besprechungen — wird wie eine Aufnahme gelesen, nur ohne Bild. |
| Archive | ZIP. Wird im Browser entpackt; die enthaltenen Dateien gehen einzeln in die Analyse, mit ihrem Ordnerpfad im Namen. |
Word-Dateien liest die Analyse noch nicht direkt — als PDF beilegen.
Interview direkt in TracAI
Wenn keine Aufnahme existiert, nimmst du den Prozess direkt auf: Bildschirm freigeben, den Prozess einmal durcharbeiten, beenden — die Aufnahme geht in dieselbe Analyse wie eine hochgeladene Datei. Dabei begleitet dich ein KI-Interviewer: Er hört zu, sieht den Bildschirm mit und fragt dort nach, wo ein Schritt sonst unbelegt bliebe. Erzähl beim Klicken, was du tust und warum — das Gesagte wird mitgeschrieben und trägt die Begründungen, die im Bild nicht zu sehen sind.
Den Interviewer kannst du abschalten: dann läuft eine reine Bildschirmaufnahme, und niemand fragt etwas. Offene Fragen der fertigen Dokumentation beantwortest du später ebenfalls per Sprache — oder im Chat, wenn dir Tippen lieber ist.
Die Aufnahme läuft im Browser und braucht deshalb Chrome oder Edge am Desktop; auf Mobilgeräten und in Safari bleibt der Datei-Upload der Weg. Du kannst während der Aufnahme das Fenster wechseln — sie läuft weiter.
Wie die Quellen gelesen werden
Ein Video zeigt, wie der Prozess tatsächlich läuft — Beobachtung. Ein Dokument beschreibt, wie er laufen soll — Vorgabe. Die Dokumentation hält beides auseinander: Aussagen aus Dateien werden mit ihrer Quelle genannt („laut Arbeitsanweisung.pdf“), und wo sich Video und Dokument widersprechen, stehen beide Versionen im Bericht und der Widerspruch als offene Frage.
Detailgrad: Datei-, Tabellenblatt- und Spaltennamen werden exakt übernommen — „Tabellenblatt Woche 27, Spalten A bis C“, nicht „das Sheet“. Das ist der Unterschied zwischen einer Notiz und einer Dokumentation, mit der eine Vertretung arbeiten kann.
Nachliefern statt neu anfangen
Bleibt etwas offen, steht es als offene Frage in der Dokumentation. Du beantwortest sie im Chat oder reichst eine weitere Datei nach — etwa das Video, das ein Kollege vom zweiten Teil aufgenommen hat. Die Analyse läuft dann mit dem bestehenden Dokument als Kontext erneut, und jede Fassung bleibt als Version erhalten.